Gefahren

Gefahren des Einsatzes der Kampfkunst in der Gewaltprävention und Jugendarbeit

• Studium dieser Künste ist auf Dauer angelegt, tendenziell ein Leben lang, dies steht in offensichtlichem Gegensatz zum kurzfristigen Charakter der Jugendarbeit generell und in der Regel befristeten Angeboten im besonderen.
• Qualifikation der Kampfkunst-Lehrer und Lehrerinnen. Gefahr der Überbetonung von Kraft und Technik und Vernachlässigung der geistig-spirituellen Entwicklung und Kompetenz.
• Pädagogische Intention und friedensfördernde Absicht können nicht verwirklich werden, der Jugendliche lernt nur noch effektiver zuzuschlagen.
• Absicht mit Kampfkunst eine soldatisches, hartes Menschen- und Männerbild zu propagieren (Outplacement).
• Stabilisierung des Bildes des einsamen, unbesiegbaren Helden und Konterkarierung des Bemühens um die Emanzipation von überkommenen Rollenklischees.

Judo in der Jugendarbeit