Kampfkünste in der Jugendarbeit

Gründe für Judo lassen sich auch in der Jugendarbeit finden, denn:

• Kampfkunst setzt an den Stärken von Jugendlichen, ihrem Erlebniswunsch und Bewegungsdrang an.
• Kampfkunst bietet einen ganzheitlichen Zugang im Sinne von Körper-Seele-Geist-Einheit.
• Kampfkunst bietet einen geschützten Erfahrungsraum zum Erleben verdeckter Gefühle und Erproben neuer Verhaltensweisen, insbesondere mit Gefühlen wie Angst, Unsicherheit, Wut, Aggression.
• Kampfkunst gibt durch den klaren sozialen und äußeren Rahmen klare Wertvorstellungen, Orientierungs-, und Verhaltenssicherheit.
• Kampfkunst ermöglicht die Erfahrung körperlicher Sinnlichkeit und fordert die Körperwahrnehmung.
• Kampfkunst ermöglicht direkte Erfolgserlebnisse über Körper- und Technikbeherrschung.
• Jugendliche lernen am Modell, am Vorbild des Lehrers, der Lehrerin.
• Kampfkunst fördert soziales Lernen, insbesondere Rücksichtnahme, Respekt, Verantwortung für sich und andere.
• Jugendliche werden nicht funktionalisiert, nicht zu Objekten der Pädagogik, sondern als Personen angesprochen
• Kampfkunst ermöglicht ein positives Verhältnis zu Autorität im Sinne der ursprünglichen Wortbedeutung von “vermehren, fördern, zu entwickeln“.

Neben den gewünschten Zielen dieser Jugendarbeit birgt diese Form der Arbeit mit Jugendlichen, da es ein Kampfsport ist, auch Gefahren, die allerdings nicht so hoch sind wie beispielsweise bei dem Einsatz von Paintball in der Jugendarbeit (siehe www.paintball-elite.net)